Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Tipps

Narkose­sprechstunde: Eine umfassende Vorbereitung auf Ihre Operation

20. April 2022 -

Die Narkosesprechstunde spielt eine entscheidende Rolle in der prästationären Phase, um Patientinnen und Patienten umfassend auf eine bevorstehende Operation vorzubereiten. 

In unserer Prämedikationsambulanz nehmen wir uns die Zeit, Ihnen die verschiedenen Narkoseverfahren zu erklären und gemeinsam das für Sie passende Vorgehen zu wählen.

Prästationäre Sprechstunde

Strukturierte Aufklärung und individuelle Beratung

Vor Ihrer Narkosesprechstunde empfangen Sie erfahrene Fachkräfte in unserer Prämedikationsambulanz. Hier erfolgt eine detaillierte Aufklärung über die Möglichkeiten der Allgemein- und Regionalanästhesie. Durch einen strukturierten Fragebogen gewinnen wir Einblick in Ihre Vorgeschichte und können auf bereits bekannte Vorerkrankungen gezielt eingehen.

Um diesen Prozess effizient zu gestalten, bitten wir Sie, relevante Dokumente wie Laborbefunde, alte Arztbriefe oder Medikamentenlisten mitzubringen. Dies ermöglicht es unserem ärztlichen Team, einen genauen Überblick über Ihren Gesundheitszustand zu erhalten und eine maßgeschneiderte Narkoseplanung vorzunehmen.

Nach dem Gespräch wählen wir gemeinsam mit Ihnen das geeignete Narkoseverfahren aus. In unserer Klinik legen wir großen Wert auf die Einbindung der Patient:innen und berücksichtigen persönliche Wünsche. Ihre Fragen und Ängste sind uns wichtig; wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, um gemeinsam die bestmögliche Lösung zu finden.

Unterschied­liche Narkose­verfahren

Vollnarkose und Teilnarkose im Fokus

Generell unterscheiden wir bei der Narkose zwischen zwei Verfahren: der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) und der Regionalanästhesie (Teilnarkose).

Die Allgemeinanästhesie versetzt Sie durch die Verabreichung spezifischer Medikamente in einen künstlichen Schlaf. Unser Ziel ist es, Ihnen während des Eingriffs Schmerzfreiheit zu garantieren und die Sauerstoffversorgung Ihres Körpers stabil zu halten. Ein Narkosetiefemonitoring ermöglicht eine präzise Überwachung der Narkosetiefe, insbesondere bei älteren Patient:innen, um postoperative Verwirrtheitszustände (Delir) zu minimieren.

Die Regionalanästhesie hingegen konzentriert sich darauf, nur den zu operierenden Bereich zu betäuben, beispielsweise Hand, Arm oder Bein. Diese Verfahren basieren auf der Blockade einzelner oder mehrerer Nerven in verschiedenen Körperregionen. Hierbei differenzieren wir zwischen dem einmaligen Einsatz eines Medikaments (Single Shot) und der kontinuierlichen Verabreichung über einen dünnen Katheter. Letzteres ermöglicht eine mehrere Tage andauernde Schmerzmittelversorgung, insbesondere bei umfangreicheren Operationen.

Maximale Sicherheit

Moderne Technologien und geschultes Personal

Die Durchführung der Regionalanästhesie erfolgt in unserer Klinik mit höchster Sorgfalt und Sicherheit. Modernste Ultraschallgeräte unterstützen unsere Ärzt:innen dabei, die zu betäubenden Nerven präzise darzustellen und gezielt zu blockieren. Unser ärztliches Personal ist speziell geschult und gibt sein Wissen auch an andere Mediziner:innen in Berliner Kliniken weiter.

Die Expertise unserer Klinik und die kontinuierliche Weiterbildung in diesen Verfahren kommen Ihnen als Patient:in zugute. Wir streben stets danach, Ihnen eine optimale, schmerzfreie und sichere Narkoseerfahrung zu ermöglichen. Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden stehen für uns an erster Stelle. Zögern Sie nicht, uns bei Fragen oder Unsicherheiten anzusprechen – gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse.

Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin

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